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Mikrofraktor PULSEShifter

Auf den Punkt gebracht

Die Mikrofrakturierung ist neben der Knorpel-Transplantation (Mosaik-Plastik) und der autologen Chondrozyten-Transplantation eine sehr verbreitete Methode zur Behandlung von Knorpeldefekten. Sie gehört zu den knochenmarkstimulierenden Verfahren und wird bei begrenzten Knorpelschäden, die tief bis zum Knochen gehen, angewendet.

Dieses erfolgreiche Verfahren findet daher auch bei der Hüft-Arthroskopie seinen Einsatz.

Aufgrund der starken Krümmung dieses Kugelgelenkes ist es jedoch häufig schwierig, die Kraftrichtung der Spitze des Mikrofraktors senkrecht zur Knorpel-Knochenoberfläche zu lenken. Dies ist jedoch notwendig, um einerseits ein Abgleiten und somit eine Beschädigung des umliegenden Knorpels zu verhindern, und andererseits eine ausreichend tiefe Penetration der Oberfläche zu erreichen.

Vorteile auf einen Blick

Um der Anatomie des Hüftgelenkes auch bei der Mikrofrakturierung gerecht zu werden, wurde mit dem PULSEShifter ein Instrument entwickelt, das den Schlagimpuls durch eine patentierte Lösung nahezu verlustfrei entlang des distal abgewinkelten Schaftes (45°) in die beweglich gelagerte Spitze des Instrumentes leitet.

  • Schaft und Stößel als Ersatzteile erhältlich
  • Kein elektrisches Antriebsgerät erforderlich
  • Wiederverwendbar
  • Verifizierte, validierte Aufbereitung

OP-Anleitung

Der PULSEShifter wird über die Halfpipe in das Hüftgelenk eingeführt. Dafür wird die verschiebbar gelagerte Spitze des Mikrofraktors in Richtung der Halbschale gedreht, um Verletzungen zu vermeiden. Im Gelenk wird das Instrument so platziert, dass die Spitze an der gewünschten Knorpeldefektstelle senkrecht zur Knorpel-Knochenoberfläche steht und vor der Mikrofrakturierung dem Einhaken des Instrumentes dient.

Nun wird mittels dosiertem Hammerschlag auf das proximale Ende des Mikrofraktors die Spitze in die Knorpeldefektstelle eingeschlagen. Dabei kann eine Penetrationstiefe von bis zu 5 mm erreicht werden. Anschließend wird der PULSEShifter mit entsprechendem Abstand an der nächsten Defektstelle erneut eingehakt und eingeschlagen.

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