Die laparoskopischen Standardoperationen sind:
Weibliche Kastration, Kastration Kryptorchider, Biopsien von Leber, Prostata, Lymphknoten, Tumoren und Darmbiopsien sowie Prophylaktische Gastropexie.
Eine große Auswahl an Optiken kann hier eingesetzt werden.
Bei kleineren Tieren findet die "semiflexible" Optik mit 2 mm Durchmesser in der Laparoskopie ihren Einsatz, bei großen Tieren können die Optiken mit 5 und 10 mm Außendurchmesser laparoskopisch oder auch in der Thorakoskopie eingesetzt werden. Trokare, Zangen und weitere Instrumente stehen dem Anwender in den Durchmessern 2 mm bis 10 mm zur Verfügung.
Vorteile der Laparoskopie:
Untersuchung der gesamten Bauchhöhle sowie bessere Visualisierung (6-8- fache Vergrößerung) stehen für dieses minimal-invasive Verfahren. Weitere Aspekte dafür sind das reduziertes Patiententrauma und eine kürzere Rekonvaleszenz mit einem besseren kosmetisches Ergebnis.
Ein weiteres minimal-invasives Einsatzgebiet ist die Thorakoskopie, und zwar Diagnostik und Therapie von Erkrankungen:
Pleura
Mediastinum
Lunge
Perikard
Zwerchfell
Gefäßanomalien, Ductus thoracicus