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Richard Wolf GmbH
Pforzheimer Straße 32
75438 Knittlingen
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e-Mail: info@richard-wolf.com

07.09.2009

Das Bronchoskop nach „Hemer“ von der Richard Wolf GmbH.

Neues starres Bronchoskop für interventionelle Bronchoskopie

Einfaches und sicheres Arbeiten gewährleistet

Knittlingen, im September 2009 – In den meisten Fällen werden Verfahren der interventionellen Bronchologie mit starren Bronchoskopen durchgeführt. Dabei sichert eine JET-Ventilation, vorzugsweise in totaler intravenöser Anästhesie, den freien Zugang zum Bronchialsystem. Unter bestimmten Voraussetzungen besteht bei der Untersuchung jedoch die Gefahr eines Barotraumas, hervorgerufen durch Änderungen des Luft- oder Gasdrucks, einer Hypo- oder Hyperventilation sowie das Auftreten endobronchialer Verbrennungen.

Richard Wolf, einer der weltweit führenden Anbieter von Endoskopen und endoskopischen Systemen, präsentiert ein neues starres Bronchoskop, das Bronchoskop nach "Hemer". Das Instrument aus dünnwandigem Edelstahl lässt sich leicht handhaben und verfügt über einen Beprobungskanal zur Messung von Druck und Atemgas sowie einem proximalen Beleuchtungseinsatz.

Über den Beprobungskanal können zeitgleich der Inspirations- und Exspirationsdruck, die inspiratorische und exspiratorische Sauerstoffkonzentration sowie die exspiratorische Kohlendioxydkonzentration im Atemgas gemessen werden. Bei Überschreitung des Druckes wird die JET-Ventilation automatisch abgeschaltet. Damit ist eine sichere Beatmung des Patienten gewährleistet. Die Atemgasanalyse ermöglicht darüber hinaus die Kontrolle der Sauerstoffkonzentration. Durch eine CO2-gesteuerte Narkosebeatmung wird eine Hypoventilation vermieden.

Besonders sind die neuen optischen PE-Zangen, die in Zusammenarbeit mit Dr. Günther Reichle aus der Lungenklinik Hemer entstanden. Sie zeichnen sich durch sehr große Maulteile aus und sind besonders zur Entfernung großer Gewebeteile oder Fremdkörper geeignet. Der Vorteil dieser Maulteile macht sich besonders bei der Entfernung großer tumoröser Stenosen in den Atemwegen bemerkbar. Da diese häufig stark bluten, muss der Arzt mit einer konventionellen Zange unter Sichtbehinderung häufig nachgreifen. Mit den neuartigen PE-Zangen hingegen kann er sich den Weg durch ein- oder zweimaliges Greifen schnell öffnen. Das verkürzt die Operationszeit deutlich und erspart dem Patienten unnötige Belastungen.

Pressekontakt:
Richard Wolf GmbH
Elke Lauser (Marketing)
Pforzheimer Str. 32
75438 Knittlingen
Tel. (0 70 43) 35-305
Email: elke.lauser@richard-wolf.com



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