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14.10.2009

VERTEBRIS zervikal von Richard Wolf

Gesamtkonzept für endoskopische Operationen an der Halswirbelsäule

Richard Wolf präsentiert neuartiges Wirbelsäulen-Instrumentarium

Knittlingen, im Oktober 2009 – Endoskopische Operationstechniken an der Lendenwirbelsäule haben in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Die primären Vorteile liegen in der minimalen Traumatisierung durch den kleinen Zugang und der besseren Visualisierung. Dazu hat Richard Wolf, einer der weltweit führenden Anbieter von Endoskopen und endoskopischen Systemen, in Zusammenarbeit mit Dr. Sebastian Rütten aus dem St. Anna Hospital in Herne das Instrumentarium VERTEBRIS lumbal entwickelt. Damit können Bandscheibenvorfälle und ausgewählte Spinalkanalstenosen an der Lendenwirbelsäule behandelt werden.
Konsequent weiterentwickelt ist daraus mit VERTEBRIS zervikal ein Komplettsystem zur vollendoskopischen Chirurgie der Halswirbelsäule entstanden. Dabei standen neben der Definition von Indikationskriterien besonders die Verbesserung der Visualisierung sowie der Einsatz solider Instrumente zur Koagulation, Extraktion von Gewebe sowie der Resektion von knöchernen Strukturen im Vordergrund.
Beim Einsatz des neuen Instrumentariums ist durch die geringe Größe ein Aufspreizen des Zwischenwirbelraumes nicht nötig. Dadurch werden die Bandscheiben weitgehend erhalten sowie Kollateralschäden an Muskeln und Bändern genauso deutlich verringert wie Vernarbungen.
VERTEBRIS zervikal  ist aber mehr als nur ein Instrumentarium. Es umfasst ein ganzheitliches Konzept zur endoskopischen Behandlung von Bandscheibenvorfällen der Halswirbelsäule durch unterschiedliche Zugangswege.  Dr. Rütten hat in enger Abstimmung mit Richard Wolf die Probleme bei Operationen mit ventralem Zugang analysiert. Auf dieser Basis ist ein Instrumentarium mit überzeugenden optischen Eigenschaften entstanden. Diese beruhen primär auf einem starren Linsensystem in einer stabilen Konstruktion der Optik. Durch die ovale Schaftform und den Einsatz eines Endoskops ohne integrierten Arbeitskanal ist das System lediglich 4mm hoch.
 

Im verbleibenden Raum können sowohl abwinkelbare Trigger-Flex-Elektroden zur punktgenauen Koagulation eingesetzt werden als auch Fräsen und Stanzen zur optimalen Knochenresektion. Mit der 25° Optik hat der Chirurg einen Rundumblick im Operationsfeld, der besonders zur Inspektion des Spinalkanals ein größeres Bild bietet als das Mikroskop.
Auch für den dorsalen Zugang wurde ein spezielles Endoskop entwickelt, welches durch eine Anpassung der geometrischen Dimensionen an die Anatomie der Halswirbelsäule das Vertebris zervikal System einzigartig komplettiert.

Pressekontakt:
Richard Wolf GmbH
Elke Lauser (Marketing)
Pforzheimer Str. 32
75438 Knittlingen

Tel. (0 70 43) 35-305
Email: elke.lauser@richard-wolf.com



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