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Knittlinger Auszubildende hat ihre Ausbildung zur Feinoptikerin als Landesbeste absolviert
Knittlingen, 20.11.2010. 16 Jugendliche haben in diesem Jahr die dreieinhalbjährige Ausbildung zum Feinoptiker in Baden-Württemberg abgeschlossen. Die Beste unter den Absolventen, die 19-jährige Anja Gröhbühl, lebt und arbeitet in Knittlingen. Ganz bewusst hat sich die 19-Jährige mit ihren Realschulabschluss beim renommierten Knittlinger Medizintechnik-Hersteller Richard Wolf GmbH auf einen von jährlich zwei Ausbildungsplätzen zur Feinoptikerin beworben. Anja nimmt es im Job mit allem ganz genauNach Praktika und Schnuppertagen bei Goldschmied, Uhrmacher, Juweleneinfasser und in der Optik-Lehrwerkstatt der Richard Wolf GmbH fiel die Wahl schließlich auf den Bereich Feinoptik. Damit rannte sie bei Ausbilder Leonardo Messina offene Türen ein. „Anja ist mir schon während ihres Schulpraktikums positiv aufgefallen. Sie brachte viel Geduld, Fingerfertigkeit und handwerkliches Geschick mit“, lobt Messina. Eigenschaften, die bei der Fertigung von Bauteilen für optische Instrumente zur Endoskopie gefragt sind. Denn die Linsen, Prismen und Filter, die hier eingesetzt werden, sind Präzisionsarbeit. „Wir schleifen und polieren hier bis auf 250 Nanometer genau, das entspricht einem viertausendstel Millimeter“, erläutert Messina. Immerhin fungieren Endoskope wie eine Verlängerung des menschlichen Blickfeldes. „Bei Operationen können sie noch dort sehen, wo das menschliche Auge nicht mehr hinkommt.“ Neben Mess-, Prüf- und Fertigungstechnik im Fach berufstheoretische Mathematik, Werkstoffkunde und Computer, stand mit Deutsch, Wirtschaftskunde und Gemeinschaftskunde auch Allgemeinbildung auf dem Stundenplan der Berufschule. Nicht immer zur
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