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Richard Wolf GmbH |
Vollendoskopische Wirbelsäulen-Chirurgie - Bandscheibenoperation
Zu den häufigsten Gründen für Arztbesuche gehören Schmerzen des Stütz- und Bewegungsapparates. Degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule bilden einen täglichen Schwerpunkt in den wirbelsäulenchirurgischen Abteilungen. Eine endoskopische durchgeführte Bandscheibenoperation ist für den Patienten die schonendere Methode gegen über dem offenen Operieren. Bei den offenen Wirbelsäulen-Operationen werden größere Hautschnitte durchgeführt die großflächig verschiedene Gewebsschichten durchtrennen, um an das Operationsgebiet den Bandscheibenvorfall bzw. den Wirbelkanal zu gelangen. Minimalinvasive Techniken können Gewebeschädigungen und deren Folgen reduzieren. Endoskopische Operationen unter kontinuierlichem Flüssigkeitsstrom zeigen Vorteile, die diese Verfahren in vielen Bereichen zum Standard erheben.
Konventionelle und vollendoskopische Operation der LendenwirbelsäuleDie vollendoskopische Operation der Lendenwirbelsäule hat inzwischen einen festen Stellenwert innerhalb des operativen Gesamtkonzeptes erreicht. Sie stellt unter Berücksichtigung der Indikationskriterien eine suffiziente und sichere Ergänzung oder Alternative dar. Auch an der Hals- und Brustwirbelsäule sind vollendoskopische Operationen möglich. Interlaminärer und transforaminaler Zugang für die vollendoskopische lumbale Wirbelsäulen-OperationIm Bereich der Lendenwirbelsäule werden seit über 20 Jahren transforaminale Verfahren mit posterolateralem Zugang eingesetzt. Hierbei liegt das Arbeitsfeld vornehmlich intradiskal sowie intra- und extraforaminal. Zum vollendoskopischen
VERTEBRIS lumbal: Der vollendoskopische interlaminäre OperationszugangDas licht- und bildgebende System mit 25°-Blickwinkel befindet sich direkt im
VERTEBRIS lumbal: Der vollendoskopische trans- und extraforaminale OperationszugangPerkutane Operationen lumbaler Bandscheiben im Sinne intradiskaler Dekompression wurden Anfang der 1970er Jahre publiziert. Optische Systeme für die alleinige Inspektion des Intervertebralraumes nach durchgeführter offener Operation wurden seit den frühen 1980er Jahren benutzt. In der Folge wurde ein vollendoskopisches Vorgehen in transforaminaler Technik entwickelt. Dies bedeutet anatomisch ein Erreichen der Bandscheibe mit posterolateralem Zugang im Bereich des Foramen intervertebrale zwischen austretendem und traversierendem Spinalnerven ohne der Notwendigkeit einer Resektion knöcherner oder ligamentärer Anteile. Der Eintrittspunkt in der Haut für den operativen Zugang wird in Zentimetern von der Mittellinie definiert. Die Anwendungen erfolgen meistens zur intradiskalen oder extradiskal-foraminalen Therapie. Durch intradiskale Volumen- und Druckreduktion soll eine Verminderung bandscheibenbedingter Kompression erreicht werden. Entfernung intra- und extraforaminal gelegenen Bandscheibenmaterials ist technisch möglich. Innerhalb des Spinalkanals gelegene Sequester können meistens lediglich retrograd von intradiskal durch den Annulusdefekt reseziert werden. Dies geschieht im Sinne einer "In-out-Technik".
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