HNO

Für die Diagnostik und Therapie bei Erkrankungen des Ohres, der Nase, der Nasen-Nebenhöhlen, der Mundhöhle, des Pharynx und Larynx oder auch bei Stimm-Störungen haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten spezielle Endoskopie-Standard-Verfahren entwickelt.
Ein weitere Aspekt für endoskopische Interventionen ist der hohe Anstieg der tumorösen Veränderungen im Kopf- und Halsbereich, insbesondere im Mund, Rachen oder Kehlkopf. Der Schwerpunkt liegt daher in der Vorbeugung und Früherkennung, die endoskopisch ohne Belastung des Patienten durchgeführt werden kann.

Voraussetzung für jeden erfolgreichen Eingriff im Kehlkopfbereich - diagnostisch oder therapeutisch - ist ein ergonomisches, an die Anwendung angepasstes Instrumentarium. Gerade die verschiedenen Lokalisationen von Läsionen im Pharynx oder Larynx und der manchmal schwierige Zugang zwangen Laryngologen jeweils eine ganze Reihe unterschiedlicher Laryngoskope zur Verfügung zu halten. Dasselbe gilt für Instrumente zu minimal-invasiven Eingriffen, die ursprünglich zur "kalt chirurgischen" Behandlung gutartiger Veränderungen entwickelt wurden.

Mit den Laryngoskopen nach Remacle ist es Richard Wolf gelungen, ein individuelles Set mit vier OP-Laryngoskopen und dem passenden, mikrochirurgischen Instrumentarium zu konzipieren, das sowohl für die laserassistierte und kalt chirurgische Behandlung eingesetzt werden kann.

Die funktionelle endoskopische Sinus-Chirurgie (FESS - Functional Endoscopic Sinus Surgery), ein weitverbreitetes Operations-Verfahren zur Behandlung der Nasen-Nebenhöhlen entspricht heute dem neuesten Stand in der Medizin. Der Eingriff ist risikoarm und ermöglicht postoperativ eine schnellere Rekonvaleszenz gegenüber der offenen Nasen-Nebenhöhlen-Operation.