Minilaparoskopie

Der Trend zu immer patientenschonenderen Operationsverfahren führt zu einer steigenden Nachfrage nach Instrumenten mit minimiertem Durchmesser. Hier bietet die Minilaparoskopie die kosmetischen Vorteile der NOTES oder Single-Port-Technik, ohne die damit verbundenen Nachteile und Risiken durch komplexe Operationstechniken und lange Lernkurven. Es ist ein interdisziplinäres Verfahren, dass sowohl in der laparoskopischen Chirurgie, Gynäkologie und Urologie angewendet werden kann.

Zugänge mit einem geringen Außendurchmesser von lediglich 3,5 mm und der Einsatz passender Instrumente hinterlassen nur kleinste und kaum sichtbare Narben. Darüber hinaus wird dadurch das Trauma der Operation so gering wie möglich gehalten was die Verweildauer der Patienten in der Klinik wesentlich verringern kann. Auch wird von einer geringeren Schmerzempfindung für den Patienten ausgegangen. Der Operateur kann bei diesem Verfahren seine gewohnte Operationstechnik einfach nur mit geringeren Durchmessern der Instrumente durchführen.

Aufbauend auf dem bereits erfolgreichen ERAGONmodular Konzept wurde eine neue Generation dreiteilig modularer 3,5 mm Instrumente entwickelt, die außerdem den höchsten hygienischen Ansprüchen genügen. Diese Instrumente werden in der Erwachsenen- als auch in der Kinderchirurgie eingesetzt.

Die Minilaparoskopie, ein cleveres und zeitgemäßes Operationsverfahren,  ist heute bereits ein Standard in der Cholezystektomie und Appendektomie.