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11.03.2011
Sechs neu gebaute Operationssäle mit neuster Optechnik "core" von Richard Wolf ausgerüstet

Sechs neu gebaute Operationssäle mit neuster Optechnik "core" von Richard Wolf ausgerüstet

Mehr Effizienz und Ergonomie im Heidelberger OP

Richard Wolf stattete sechs Operationssäle des Krankenhauses Salem mit hochmodernem OP-Managementsystem core aus

Heidelberg, 24. Februar 2011 - Sechs neu gebaute Operationssäle nahm das Krankenhaus Salem in Heidelberg mit Beginn des Jahres in Betrieb. Jeder der neuen Operationssäle wurde mit einem hochmodernen OP-Managementsystem ausgerüstet, das für mehr Effizienz bei den Abläufen im OP und eine bessere Ergonomie für Ärzte und Pflegepersonal sorgen soll. Nach ausführlicher Diskussion der Angebote verschiedener Hersteller entschieden sich Geschäftsführung, Ärzte und Pflegepersonal für das OP-Managementsystem „core“ des Medizintechnikunternehmens Richard Wolf. Damit gehört das Krankenhaus Salem zu den jetzt rund 400 Kliniken in weltweit über 20 Ländern, die mit core arbeiten.

„ core steht für `Complete Operating Room Endoscopy´. Das `Herz´ von core ist die Gerätesteuerung über Touchscreenmonitor und Sprachsteuerung, wodurch der operierende Arzt alle Geräte im Raum - vom OP-Tisch über HF-Geräte bis zu Endoskopiegeräten - eigenständig und zentral bedienen kann. Das geht so weit, dass er auch die Lichtverhältnisse im OP durch ein in das Headset gesprochenes Wort genau so regeln kann, wie es ihm in der jeweiligen OP-Situation am besten erscheint“, so Timo Haller, Abteilungsleiter Integrierte OP-Systeme von Richard Wolf. Optional wird die Gerätesteuerung durch Monitore zur Darstellung der präoperativen Informationen wie Computertomografien und Röntgenbilder sowie der Live-Aufnahmen der Operationskamera ergänzt.

Privatdozent Dr. Moritz von Frankenberg, stellvertretender Chefarzt der Chirurgie am Krankenhaus Salem, ist vor allem von den weitergehenden Möglichkeiten der Aufnahmefunktion fasziniert: „ Bei auftretenden Komplikationen kann ich das Live-Kamerabild unmittelbar einem Spezialisten zugänglich machen – unabhängig davon, ob der sich gerade in seinem Büro oder auf einer Tagung in New York befindet. Alles, was er für einen Blick auf und in den Patienten benötigt, sieht er über das Internet auf seinem Laptop.“

Ärzten und Pflegern gefällt neben der Technik, die die Arbeitsabläufe im Operationssaal deutlich vereinfacht, auch die durchdachte Ergonomie des Systems. So kann sich der operierende Arzt die Livebilder der Operationskamera beispielsweise auf demjenigen der zahlreichen Monitore anzeigen lassen, der ihm eine angenehme Arbeitshaltung ermöglicht.

Die von core gesteuerten Geräte können bei Richard Wolf erworben werden, müssen es aber nicht. Denn rund 40 Geräte anderer Hersteller sind mit dem System kompatibel. Für Jürgen Unrath, Geschäftsführer des Krankenhauses Salem, war vor allem die Kompatibilität von core das entscheidende Argument bei der Auswahl des OP-Managementsystems: „Bei uns in Heidelberg waren die bereits vorhandenen Operationstische, OP-Leuchten und -Kameras, HF-Geräte sowie Deckenstative in das neue OP-Managementsystem zu integrieren. Das klappte vollkommen problemlos und vier Wochen nach Beginn der Installationsarbeiten des Managementsystems begannen in den sechs Sälen die ersten erfolgreichen Operationen.“

Pressekontakt:
Richard Wolf GmbH
Integrated OR Systems
Pforzheimer Str. 32
75438 Knittlingen
Tel. (0 70 43) 35-447
E-Mail: core.info@richard-wolf.com
www.richard-wolf.com



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