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Geräte-TechnikBeleuchtung des ObjektfeldesDie Beleuchtung, oder Ausleuchtung der Objekte erfolgt fast immer über Glasfasern. Diese Glasfasern sind in einem Zuleitungskabel, dem Lichtleiter, sowie in den starren Endoskopen, flexiblen Endoskopen, aber auch Videoskopen eingebaut. Man spricht hier von der sogenannten Kaltlicht-Beleuchtung, obwohl es kein kaltes Licht gibt. Das kommt daher, dass vorn am Endoskop, wo das Licht austritt und das Objektfeld beleuchtet, das Licht relativ kalt austritt. Das Licht wird bis auf wenige Ausnahmen extern in einem Lichtprojektor erzeugt. Diese Lichtprojektoren, oft auch im Sprachgebrauch Lichtquellen genannt, haben handelsübliche Halogen-Spiegellampen eingebaut. Diese Lichtprojektoren besitzen ein Kühlgebläse, um die erzeugte Wärme aus dem Lichtprojektor abzuführen. Für große Arbeitsabstände, oder sehr dunkle Hohlräume (mattschwarze Innenwände) werden meist Xenon-Bogenlampen-Lichtquellen benutzt, die ein mehrfaches an Helligkeit erzeugen, als Halogen-Lichtquellen. Allerdings ist der elektronische Aufwand der Xenon-Lichtprojektoren erheblich höher. Deshalb sind diese Xenon-Lichtprojektoren auch ca. 3-4-fach teurer, als Halogen-Lichtprojektoren. Wann Halogen-Lichtprojektoren noch ausreichen, oder wann bereits Xenon-Lichtprojektoren verwendet werden müssen, ist am einfachsten durch unseren Anwendungsberater vor Ort zu ermitteln. Er kommt zu Ihnen ins Haus und demonstriert Ihnen die Geräte. Sehr wenige Endoskope haben noch an der Spitze eine Glühlampe zur Beleuchtung eingebaut. Man spicht dann von Warmlicht-Endoskopen. Dokumentation von Endo-BildernAlle unsere Endoskope, ob starr oder flkexibel, sind uneingeschränkt dokumentationstauglich. Da bieten sich 2 Möglichkeiten an, das endoskopische Bild zu dokumentieren: 1. Fotos über eine Digital-Fotokamera 2. Bild- oder Film-Aufzeichnung über eine Videokamera Zu 1. muss erwähnt werden, dass wir uns hier der Kameratechnik bedienen, die der kommerzielle Markt bietet. Die Digitalkameras werden immer kleiner und leichter, was uns die Arbeit besonders erschwert, eine geeignete Kamera zu finden. Als optimal hat sich die digitale Spiegelreflex-Kamera herausgestellt, da hier die Objektive alle ein Filtergewinde besitzen und somit unsere Endoskope über einen Adapter sehr einfach mit der Kamera zu koppeln sind. Auch bringen diese feststehenden Teleobjektive keinen Bildbeschnitt, wie das bei Zoom-Objektiven der Digital-Kompaktkameras meist der Fall ist. Das heisst, man verliert 20-30% des Endo-Bildes durch die Linsenverschiebungen des Zoomobjektivs. Zu 2. werden optimale endoskopische Videokameras von uns angeboten. Über sogenannte C-Mount-Objektive (inkl. Adapter) werden die Endoskope direkt an die Videokamera adaptiert. Hier gibt es keinen Bildbeschnitt, da diese C-Mount-Objektive eine Festbrennweite besitzen und optimal auf die Kameras und Endoskope abgestimmt sind. Zur Bilddokumentation bieten sich wiederum alle Geräte des kommerziellen Marktes an: Digitaler Bildspeicher (USB oder andere Speichermedien), analoge oder digitale Video-Recorder, Direktübertragung des Videosignals auf einen PC oder Laptop mit allen Speichermöglichkeiten, die die installierte Software bietet, über einen sogenannten USB-Framegrabber oder Signalwandler auf einen PC oder Laptop. Haben Sie noch weitergehende Fragen, zögern Sie nicht uns anzurufen. |
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